Tagesablauf
 

Der Tagesablauf der Wilden 13 gestaltet sich sehr familienfreundlich. Die Kinder können in der Zeit von 7:30 bis 9:30 Uhr ankommen, d.h. die Kinder können sehr früh, aber auch relativ spät kommen. Je nach familiärer Situation kommt dies berufstätigen Eltern entgegen, oder Familien, die noch kleinere Geschwister zu Hause versorgen möchten. Bereits ab 07:30 Uhr wird ein vollwertiges Frühstück angeboten.

Im Tagesablauf nimmt das Freie Spiel der Kinder eine große Rolle ein, Spiel ist die „Arbeit“ der Kinder. Es prägt die Persönlichkeit, Interessen, Ausdauer, Fantasie, Kreativität und bietet vielfältige Möglichkeiten des Auseinandersetzens mit sich und anderen. Freies Spiel bedeutet für die Kinder zu wählen, was, wo und mit wem sie spielen. Die Aufgabe der Bezugspersonen besteht in erster  Linie darin, das freie Spiel der Kinder zu unterstützen und zu ergänzen.

Wichtig ist uns, individuell auf die Kinder einzugehen, z.B. ein Kind kommt morgens und möchte kuscheln. Die Bezugsperson nimmt das Interesse des Kindes auf und liest an einem entspannten Ort ein Buch, bei dem andere Kinder jederzeit hinzukommen können und mit Augenmerk auf die übrige Gruppe. Möglich ist auch, dass die Kinder in verschiedenen Räumen bauen, toben, malen usw. können. Die Zimmer sind bei uns frei zugänglich.

Ab 10:00 Uhr, wenn alle Kinder da sind, findet der Morgenkreis in der Gruppe des Kindes statt. Der Morgenkreis ist ein wichtiges Kommunikationsforum. Es wird gespielt, musiziert, gefeiert und die Angelegenheiten der Kinder besprochen und Pläne gemacht. Nach dem Morgenkreis sind die Kinder in unterschiedlichen Bereichen aktiv. Um 12:00 Uhr gibt es das Mittagessen. Nach dem Essen geht es gemeinsam zum Zähneputzen.

Danach trennen wir die Kinder nach Altersstufen. Die Minis haben Ruhezeit im oberen Bereich, die unteren Räumlichkeiten mit Toberaum und Gartenbereich sind für die älteren Kiga-Kinder zum Spielen frei.

Die Kindergartenkinder haben die Möglichkeit, um 14:30 oder um 16:30 Uhr abgeholt zu werden. Die Kinder/Eltern teilen den Betreuern jeweils morgens mit, wann sie abgeholt werden.

Um 15:30 Uhr gibt es nochmals einen Imbiss. Wenn die Gelegenheit es zulässt, nutzen wir diesen Imbiss und machen ihn uns selbst. Wir können Aufstriche, Knäcke- und Fladenbrot und haben auch schon mal Brot oder Waffeln gebacken. 

Nachmittags wird Gruppen übergreifend gearbeitet und es gibt vielfältige Spielmöglichkeiten wie beispielsweise Gruppenspiele, Gesellschaftsspiele, Bewegungs- und Rollenspiele. Auch kreative Projekte werden angeboten: Musik, Theater, Kunst und Kultur.

Unser Wunsch ist es, den Kindern im Tagesablauf sowohl Spiel, Spaß und Freude zu vermitteln, als auch vielfältige soziale und kreative Erfahrungen zu ermöglichen. Wir versuchen, individuell auf das einzelne Kind und dessen persönliche Situation einzugehen.

 

Eine Darstellung des Tagesablaufs von Vor- und Schulis
 

In der Regel sind die Vorschulis, also der letzte Jahrgang vor der Grundschule, den Vormittag bis nachmittags in der Einrichtung und ihrer Gruppe (oben/unten) zugeordnet.

Sofern vohanden stoßen Schulkinder normalerweise nach der Schule – zu unterschiedlichen Zeiten, je nach Alter und Klasse – dazu. Es kann sein, dass sie bereits sehr früh, vor dem Kindergartenessen (vor 12:00 Uhr), aber auch erst kurz vor dem Mittagessen der Schulis (13:30) ankommen.

  • Sie werden in ihre Familiengruppe integriert.
  • Bei großem Hunger und entsprechender Gelegenheit (vor 12:00 Uhr) können sie eine Kleinigkeit schon mit den Kindergarten-Kids einnehmen.
  • Sie haben einen eigenen Beschäftigungs- und Rückzugsraum, den sie nach Absprache auch ohne Bezugspersonen aufsuchen dürfen. Sie haben aber auch im gesamten Kita-Bereich Rückzugsmöglichkeiten, wenn sie sich miteinander selbständig beschäftigen wollen.
  • Sie kennen ihren Ansprechpartner vom päd. Team und sollen sich bei Ankunft anmelden bzw. absprechen, was sie vorhaben vor dem Schuli-Essen.
  • Sie sollen sich ebenso abmelden, wenn sie nach Absprache mit den Eltern allein außerhäusliche Verabredungen haben.
  • Um 13:30 Uhr essen die Schulkinder.
  • Danach bis ca. 15:00 Uhr ist die Gelegenheit für die Hausaufgaben. So lange sollten sie normalerweise in der Einrichtung sein. Was nicht geschafft wird, muss zu Hause erledigt werden. Wer unbedingt fertig machen will, kann dann aber leider nicht am Spiel teilnehmen.
  • Ab 15:00 Uhr soll die Gelegenheit für freies Spiel, Projekte und auch mal Aktionen außer Haus möglich sein. Da die Zeit bis 16:30 Uhr sehr kurz ist, beschränken sich i. d. R. solche Aktionen auf den nahe liegenden Bereich: Schwimmbad, Wald o.ä.

Die Hausaufgaben bleiben in der

  • Verantwortung der Eltern, weil diese auch
  • die Hauptansprechpartner zur Schule sind. Wir gehen davon aus, dass sie deshalb
  • abends regelmäßig mit den Kindern über die Geschehnisse des Tages – wenigstens
    was die Schule angeht – reden und die
  • Hausaufgaben eventuell nacharbeiten.
  • Üben von Lesen und auch für anfallende Tests sind deshalb Aufgaben der Familien.

Und: wir wollen auch nicht unerwähnt lassen, dass ein wichtiges Ziel ist

  • beim Fertigstellen der Hausaufgaben eine gewisse Selbständigkeit zu lernen.

Das heißt:

  • wir unterstützen die Kinder bei Fragen und Unsicherheiten, aber
  • sie werden nicht kontrolliert, wenn sie es nicht wollen und wir machen keine Nachhilfe!

Im aktuellen Schuljahr haben wir leider bisher keine Anmeldungen von Schulkindern.