Ob die Kürbisse wohl noch größer werden?

Erntezeit im Kinder-Garten der Kita „Die Wilde 13“

  Die „Wilde 13“ ist eine Kindertagesstätte, die dem Konzept entsprechend situativ und kreativ im Alltagsgeschehen lebt. Dazu gehören diverse Ausflüge, aber das Wichtigste ist das nahe Umfeld. Das ist glücklicherweise ausgestattet mit einem Garten, der zum Ausprobieren, Beobachten und Forschen einlädt und dabei zur Baustelle wie auch zum Naturerlebnis werden kann.
  Kleinste Tiere unter den Steinen gehören dazu, wie Kellerasseln und Weberknechte, Spinnen und - besonders beobachtenswert - die Ameisen; dann die Regenwürmer nicht zu vergessen, die aber bekanntlich ja nur aus der Erde schauen, wenn die zu nass wird.
  Momentan können die Kinder den Garten alltäglich in seiner Entwicklung erleben. Er wächst, die Wiese wird immer höher und bunter. Obacht heißt es beim Barfußgang über die Wiese, denn Klee schmeckt süß, darum mögen Bienen ihn sehr gerne. Andere Pflanzen, wie Sauerampfer oder Breitwegerich haben aber auch Qualitäten. So wird Johanneskraut jedes Jahr in Öl konserviert, um später als Massageöl zum Wohlfühlen beizutragen.
   
  Ernten können die Kinder natürlich nur der Jahreszeit entsprechend. Im Frühsommer sind es die kleinen Erdbeeren, die wild um das Wasserloch herum wachsen. Im Herbst sind es die Äpfel von dem Baum, den schon der Vormieter hatte. Vom Holunder können die Blüten gebacken oder später aus den Beeren Gelee gekocht werden. Paprika und Tomaten werden zurzeit täglich gegessen, und alle sind sehr gespannt, ob die Kürbisse noch größer werden.
  Dazwischen pflanzen die Kinder jedes Jahr ein paar Gemüse, die sie selber ernten möchten, wie Kürbisse, Erbsen – die sind schon lange abgeerntet – Mais und Sonnenblumen, weil auch die Vögel im Winter noch was abbekommen sollen. Es kann natürlich sein, dass die Sonnenblumenkerne vorher schon aufgegessen sind, weil sie uns Menschen auch gut schmecken.