Besonderheiten unserer KiTa
 

In unserer Kindertagesstätte von 2-6 Jahren werden 30 Kinder in 2 Altersübergreifenden Gruppen mit maximal 15 Kindern pro Gruppe betreut. Die Kinder können sich nach Absprache frei in unserem großen Haus bewegen; ebenso in den abwechslungsreich gestalteten Garten gehen.

Einmal in der Woche soll es für jede Gruppe einen Waldtag geben und zwar unabhängig vom Wetter. Im Wald lockt nicht nur der große Spielplatz, sondern besonders auch die umgefallenen Bäume, die Tiere die man beobachten kann und auch das was der Wald so wachsen lässt. Auf dem Rückweg haben wir häufig mehr Gepäck als hin: Stöcke, geschnitzt oder besonders schön geformt, Bucheckern zum Essen, Sternmoos zum Dekorieren  und im Sommer bringt uns sogar manchmal der Zivi das Mittagessen in den Wald.

Situationsabhängig entwickeln sich Projekte, wie beispielsweise zu bestimmten Themen wie Wüste oder Dschungel oder bezogen auf unterschiedliche Materialien, die alle Altersstufen ansprechen. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch um Spaß und die kreative Ausgestaltung.
Neben Fantasie und Kreativität haben auch Wissensvermittlung und experimentelle Erfahrungen ihren Anteil. Die Themen werden ganzheitlich auf verschiedenen Ebenen behandelt. Ganzheitlich meint hier die übergreifende, zusammenhängende und verbindende Bearbeitung und „Bespielung“ eines Themenkomplexes. Beispielsweise wenn es um das Thema Regen geht, werden die verschiedensten Blickwinkel und Erfahrungsmöglichkeiten betrachtet: Regen in Zusammenhang mit Wetter, als Hagel, Schnee, Wie entsteht Regen? Was ist Wetter? Aber auch Regen als Wasser, in Zusammenhang mit Garten, Körperpflege. Eigene Erfahrungen können eingebracht werden, das Thema kann in Form von Rollenspielen, Arbeiten mit der Materie „Wasser“ Besuch einer Wetterstation etc. betrachtet, begriffen und erlebt werden. Die ganzheitliche Methode ist für Kinder sehr gut geeignet, sich auch komplexen Themen zu nähern und diese mit allen Sinnen zu erfahren und kognitiv zu durchdringen.

Es gilt dabei, die Neugierde des Kindes zu wecken, zu fördern sowie zu erhalten und Wege zu finden, bei denen Kinder eigene Gedankengänge entwickeln können, um so selbst auf die Lösung gestellter Aufgaben zu kommen. Wir sind der Ansicht, dass ein Kind die Welt nur aktiv wahrnehmen und Zusammenhänge erschließen kann, wenn es sich mit allen Sinnen seine Umwelt aneignet.

Weiterhin werden unterschiedliche Ausflüge angeboten. Einerseits geht es in das lebensnahe Umfeld (z.B. Feuerwehr, Bäcker, Klostergarten etc.), andererseits fahren wir in den Tierpark oder ins Museum oder ähnliches. Im Sommer nutzen wir regelmäßig das Schwimmbad nebenan. Nach Möglichkeit besuchen wir jedes Kind einmal bei sich zu Hause.

Einmal im Jahr fahren die Kinder ab 4 Jahren in eine Kinderfreizeit ohne Eltern, die ca. 3 Tage dauert. Zur Vorbereitung gibt es eine Übernachtung im Kindergarten.

Wichtig ist uns das vollwertige, vegetarische Essen (siehe auch Ernährung). Das Essen wird von den Eltern zur Verfügung gestellt. Morgens wird ein Frühstück für alle angeboten. Mittags gibt es als Vorspeise Rohkost, die spielerisch angeboten wird. Nach dem Hauptgang, gibt es eine Nachspeise, die das Essen gesund abrunden soll. Auch der Nachmittagsimbiss soll gesund und nahrhaft sein. Es gibt Obst und Brot mit Käse oder selbst gemachten Aufstrichen.

In der Wilden 13 haben die Eltern ein großes Mitspracherecht und auch umfassende Pflichten. Kochen und Putzen ist Aufgabe der Eltern. Weiterhin begleiten  Eltern die Betreuer bei den Ausflügen, sei es durch Fahrdienste oder als zusätzliche Aufsicht, falls dies erforderlich ist. Die Eltern sollen ihre eigenen Fähigkeiten einbringen, seien sie handwerklicher, gestalterischer oder pädagogischer Art (z.B. Gartengestaltung, Kochen mit den Kindern, ein Besuch am Arbeitsplatz  etc.).

Ganz besonders wichtig ist uns eine enge Zusammenarbeit des Pädagogischen Teams mit den Eltern; Dazu gibt es die Möglichkeiten bei Tür-und-Angel-Gespräche, Entwicklungsgespräche oder die regelmäßigen Elternabende und auch bei gemeinsamen Veranstaltungen und Festen und deren inhaltliche Vorbereitung.

 

Besonderheiten für die „Schulis“
 

Je größer und älter die Kinder der Kita Die Wilde 13 werden, umso mehr Selbstsicherheit haben sie.
Der Vorteil der Familiengruppen und der Möglichkeit, Kinder vom 2. bis zum 10. bzw. 12. Lebensjahr in der Einrichtung aufwachsen zu sehen, vermittelt eine hohe Kompetenz des Kennenlernens hin und zurück: Die Bezugspersonen kennen ihre Kinder sehr gut, die Kids kennen ihrer Bezugspersonen sehr gut. Diese gewachsene Vertrauensebene lässt eine große Eigenverantwortung der Schulkinder zu!

Besonders die Schulkinder sollen deshalb bekommen

  • eine hohe selbst verwaltete Freizügigkeit und
  • Mitspracherecht für den Freizeitbereich ab 15:00 Uhr.
  • Es gibt keinen Gruppenzwang, aber die
  • Möglichkeit zu lernen durch gemeinsame Aktionen und Angebote in der Gruppe zurecht zu kommen.
  • Es gibt keine verbindlichen Anwesenheitszeiten nach 15:00 Uhr, aber den
  • Wunsch, gemeinsam Projektarbeit zu entwickeln und zu gestalten.

Dazu werden feste Termine verabredet!
Je größer die Gruppe ist, umso mehr Ideen kommen zusammen und umso intensiver gestalten sich in der Regel die Projekte.

Auch Aktionen außer Haus und Ausflüge jeder Art werden terminlich verabredet.

Die Schulkinder sind ein wichtiger Partner und Beispiel für die Kleineren und insbesondere die Vorschulis kommen in den intensiven Genuss der Projektarbeit mit den Schulis. Die Großen sind Träger des täglichen Geschehens, auch Ansprechpartner für die Kleinen und Vermittler für die Kleinen, wenn kein anderer Erwachsener in der Nähe ist!
Die Kleinen nehmen die Hilfe an!